admin September 4, 2017

HAUS AN DER SPREE

Neubau eines Wohngebäudes im Kontext eines eher industriell geprägten Umfeldes. Wesentliche Entwurfskriterien waren die Aufrechterhaltung der Blickachse zur Spree und die Reflektion der Geschichte des Ortes als ehemaliges Werftgelände der DDR.
Zwei Betondeckenplatten und eine umlaufende Glasfassade bilden den Wohnbereich, der flexibel nutzbar ist. Serviceeinheiten – Treppe, Küchen, Bäder – sind in einem das Gebäude zentral durchlaufenden Sichtbetonkern aus Leichtbeton gebündelt.


Ausführung des Betonkörpers ohne Sichtbetonanforderungen mit einer industriellen Rahmenschalung. Der körperhafte Charakter der Wohnebene wird durch die materiell präsente Glasfassade unterstrichen. Das umlaufende Oberlichtband bindet optisch beide Deckenplatten zusammen, proportioniert und gibt dem Innenraum einen menschlichen Maßstab. Die Unterteilung des Kernes erfolgt mit einem transluzenten Material in Form von Glasbausteinen, um den Längsfluss nicht zu stören.

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Fotos © Marcus Ebener

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