admin September 17, 2016

ATELIER ANSELM REYLE

Umwandlung der Nebengebäude eines ehemaligen Werftgländes zum Atelier des Künstlers Anselm Reyle.

Wesentliches Entwurfskriterium war die Beibehaltung des industriellen Charakters des zum Umbau stehenden Gebäudekomplexes. Die Fassade des niedrigeren Baukörpers wurde neu strukturiert. Sie nimmt Bezug auf die existierende Raumstruktur, die, bis auf kleine Eingriffe, nicht geändert wurde. Der 70er-Jahre-Rauputz des höheren Werkstatt- und Maleratelierkomplexes erlangt durch den einfachen Eingriff, die Fassade schwarz zu streichen, eine der neuen Nutzung angemessene Wirkung.

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Der vorgelagerte Betonsteg verbindet das durch die energetische Ertüchtigung erhöhte Fußbodenniveau mit dem Außengelände.

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Neben den großen Glastüren der Nordfassade sorgen großflächige Oberlichter für eine gleichmäßige Belichtung und öffnen den Raum nach oben. Die Erschließung wurde entlang der Brandwand zum Nachbargrundstück angeordnet. Der dunkel gehaltene, schmale Gang, der sich durch den gesamten Gebäudeteil erstreckt, kontrastiert die Wirkung der angrenzenden Arbeitsräume, von denen man direkt in den Garten gelangen kann. Das Erscheinungsbild der ursprünglichen Wände wurde beibehalten. Neue Einbauten, wie beispielsweise die Tragkonstruktion der Oberlichter, wurden bewusst nicht verdeckt angeordnet.

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Foto 1, 2, 3 und 6 © Marcus Ebener; Foto 7, 8, und 9 © Matthias Kolb

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